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Artikel mit den Tags: Schauspieler

Diese Prominenten würden die Deutschen zu Länder-Botschaftern ernennen

Montag, 19. Dezember 2016

Italienische Lebensart, französisches Flair, amerikanische Lässigkeit: Die Vorstellungen über andere Länder sind oft geprägt durch Schauspieler, Musiker oder Sportler. Doch welche Prominenten können eigentlich das Lebensgefühl eines Landes am besten transportieren? Um die potenziellen Länder-Botschafter zu finden, haben wir 1.067 Befragte gebeten, für elf Länder jeweils einen Prominenten vorzuschlagen. Ausgeschlossen waren nur aktuelle oder ehemalige Politiker.

Mit Abstand am häufigsten wird demnach Fußballlegende Pelé als Markenbotschafter für Brasilien vorgeschlagen (58 Prozent), der seinen Ballsportkollegen Neymar (9 Prozent) und das Model Gisele Bündchen (4 Prozent) klar auf die Plätze verweist. Auf Rang 2 folgt die in Deutschland sehr populäre Kylie Minogue mit 32 Prozent für Australien. Ebenfalls in die Top 3 Down Under schaffen es Hugh Jackman (14 Prozent) und Nicole Kidman (13 Prozent).

Bei den Nachbarn der Deutschen geht es dagegen deutlich enger zu: In Österreich kann sich Arnold Schwarzenegger knapp mit 13 Prozent gegen Christoph Waltz (10 Prozent), Conchita Wurst und Niki Lauda (jeweils 8 Prozent) durchsetzen. In der Schweiz liegt DJ Bobo (24 Prozent) vor Roger Federer (18 Prozent) und Michelle Hunziker (7 Prozent). Bei der Wahl des französischen Markenbotschafters gibt es eine deutlich größere Bandbreite an Vorschlägen als bei den meisten anderen Ländern. So teilen sich hier Mireille Mathieu, Gérard Depardieu und Zinédine Zidane den ersten Platz (jeweils 7 Prozent).

Bei den beliebten europäischen Urlaubsländern Griechenland und Italien setzen sich alte Bekannte durch: Für Griechenland nennen die meisten Befragten Nana Mouskouri (21 Prozent), gefolgt von Vicky Leandros (19 Prozent) und Costa Cordalis (18 Prozent). Italien wird für die Deutschen mit Abstand am stärksten durch Eros Ramazzotti (21 Prozent) personifiziert. Eine Besonderheit stellt Spanien dar, für das sich die Royals durchsetzen können: Hier werden am häufigsten König Felipe und Königin Letizia genannt (18 Prozent), vor Penélope Cruz (10 Prozent).

Überwiegend fallen den Deutschen Prominente ein, die aus dem Land stammen, manchmal allerdings auch deutsche Prominente, die mit dem Land verbunden werden. Als Deutscher mit türkischen Wurzeln belegt der Fußballnationalspieler Mesut Özil sogar den ersten Platz als Markenbotschafter für die Türkei.

Bei der Frage, welcher Prominenter das Lebensgefühl am besten transportieren kann, fällt den Deutschen eine erstaunlich große Bandbreite an Markenbotschaftern ein, die von 30 bis 50 Vorschlägen pro Land aus verschiedenen Branchen reicht. Auf den vorderen Plätzen landen dennoch überwiegend Klassiker, meist Musiker, Schauspieler und Sportler, die in Deutschland lange bekannt und daher im Gedächtnis geblieben sind. Eros Ramazzotti zum Beispiel veröffentlichte bereits 1985 sein erstes Studioalbum und ist bis heute im Geschäft. Für die Deutschen ist er folgerichtig Italiens Markenbotschafter Nummer 1. Eine lange und erfolgreiche Karriere hilft daher nicht nur dabei, in der Erinnerung der Menschen zu bleiben, sondern auch dabei, als Markenbotschafter aufzutreten.

Detaillierte Profile zu vielen Prominenten finden Sie in unserer Human Brand Database.



Die besten Markenbotschafter für 11 Länder

Studiendaten

Erhoben durch HUMAN BRAND INDEX ®
Erhebungszeitraum Dezember 2016
Stichprobengröße 1.067
Region Deutschland
Altersgruppe 18 bis 70 Jahre
Erhebungsart Onlinebefragung
Veröffentlicht durch HUMAN BRAND INDEX
Veröffentlichungsdatum Dezember 2016
Herkunftsverweis Human Brand Database
Hinweise keine
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Fußballer, Models und Musiker sind die glaubwürdigsten Testimonials

Dienstag, 11. Oktober 2016

Als Oliver Kahn gerade als „Werbestopper“-Testimonial versprach, die Briefkästen von unerwünschten Prospekten freizuhalten, war der Aufschrei groß. Immerhin ist der ehemalige Nationaltorwart unter anderem für Tipico, Euronics und Snickers selbst als Werbebotschafter im Einsatz. Wie HUMAN BRAND INDEX bereits in der Konsumentenstudie 2015 gezeigt hat, ist das Misstrauen gegenüber Testimonials weit verbreitet: 58 Prozent der Werbeeinsätze von Prominenten sind für die Deutschen im Durchschnitt unglaubwürdig. Umgekehrt vermuten Verbraucher gerade einmal von 33 Prozent der Testimonials, die Stars würden das Produkt selbst verwenden.

Die Glaubwürdigkeit hängt stark vom Interesse der Zuschauer am Markenbotschafter ab. Je stärker Verbraucher die Karriere von Prominenten verfolgen, desto wahrscheinlicher bewerten sie ein Testimonial als authentisch. Dabei gibt es deutliche Unterschiede darin, wie die einzelnen Berufe ihre Zielgruppen erreichen: Fußballer führen bei Fußballinteressierten zu einer Steigerung der Glaubwürdigkeit um 10,5 Prozent, Models und Musiker erreichen in ihren Zielgruppen 9,7 Prozent beziehungsweise 9,1 Prozent. YouTuber (+9,0 Prozent) und Schauspieler (+8,9 Prozent) folgen in den Top 5. C-Promis und Castingshow-Teilnehmer schaffen es mit 4,8 Prozent Glaubwürdigkeitszuwachs nur auf Rang 9. Die Sportler anderer Sportarten landen mit 3,3 Prozent nicht einmal in den Top 10.

Ob einzelne Testimonials unglaubwürdig sind, ist allerdings meistens nicht eindeutig zu klären. Verbraucher können nicht feststellen, ob Jürgen Klopp wirklich Warsteiner trinkt, ob Alexandra Neldel Hörzu liest oder ob Mehmet Scholl Dacia fährt. Weil das Gehirn die Frage nach der Glaubwürdigkeit nicht beantworten kann, ersetzt es sie durch eine einfachere Frage: wie plausibel ist es, dass der Prominente die Marke gut findet? Dazu vergleichen Konsumenten unbewusst das Image der Marke mit dem Image des Prominenten. Je ähnlicher sich Prominenter und Marke in ihrem Image sind, desto stärker fällt das Gefühl der Passung aus und desto besser funktioniert das Testimonial.

Glaubwürdigkeit kann allerdings durchaus hilfreich für den Erfolg eines Testimonials sein: Je glaubwürdiger Verbraucher Prominente finden, desto lieber sehen sie sich deren Testimonials im Vergleich mit normaler Werbung an und desto eher gelingt es der Marke, Aufmerksamkeit für ihre Werbebotschaft zu erhalten. Entscheidend für einen erfolgreichen Kaufprozess ist dabei die Passung von Human Brand und Marke.

Die Passung von Prominenten zu Ihrer Marke messen Sie mit unserem Human Brand Fit.



Steigerung der Glaubwürdigkeit von Testimonials nach Berufen

Studiendaten

Erhoben durch HUMAN BRAND INDEX ®
Erhebungszeitraum April 2015 - Juni 2016
Stichprobengröße 5.020
Region Deutschland
Altersgruppe 18 bis 69 Jahre
Erhebungsart Onlinebefragung
Veröffentlicht durch HUMAN BRAND INDEX
Veröffentlichungsdatum Oktober 2016
Herkunftsverweis Human Brand Database
Hinweise keine
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Wie sich das Image von Schauspielern, Musikern und Fußballern unterscheidet

Montag, 18. Juli 2016

In verschiedenen Befragungen wird immer wieder deutlich, dass sich die Menschen am häufigsten für Schauspieler interessieren (54 Prozent), gefolgt von Musikern (50 Prozent) und, etwas weiter dahinter, Fußballern (35 Prozent). Diese drei Berufsgruppen unter den Prominenten stehen darüber hinaus auch klar für unterschiedliche Eigenschaften und Images. In einer Analyse unserer Datenbank-Daten zu diesen drei Prominenten-Kategorien haben wir untersucht, inwieweit sich die Kern-Images der drei Berufsgruppen voneinander unterscheiden, was sie vor den anderen auszeichnet und wo mögliche Schwächen liegen.

Fußballer werden – wenig überraschend – am stärksten als sportlich und gesundheitsbewusst bewertet (91 Prozent und 81 Prozent Zustimmung). Aber auch Schauspieler schneiden hier nicht schlecht ab: Sie werden zu 75 Prozent als sportlich und zu 71 Prozent als gesundheitsbewusst eingeschätzt. Das alte Rock ’n‘ Roll-Image hallt noch etwas nach, obwohl gerade viele jüngere Musiker durchaus auch sportlich sind. Sie werden häufiger mit einem ungesunden Lebensstil verbunden: Musiker erreichen 70 Prozent Sportlichkeit, aber nur 63 Prozent Gesundheitsbewusstsein.

Ebenfalls das Duell für sich entscheiden die Fußballer bei Mut, Dynamik, Zuverlässigkeit und Professionalität. Angesichts dieser Eigenschaften erklärt sich, warum sie von den Befragten neben Sportartikeln und Pflegeprodukten am häufigsten der Automobilbranche zugeordnet werden.

Die Musiker liegen vorne bei Kreativität, Kultiviertheit und Sensibilität, aber auch bei Temperament und Fröhlichkeit. Dafür lässt sich bisweilen nur schwer eine übergreifende Branche finden: Mode, Freizeit und Getränke passen für die musikalischen Unterhalter in der Regel gut, aber für alle drei Branchen haben Schauspieler insgesamt eine bessere Passung.

Schauspieler dominieren die Wahrnehmung im Hinblick auf Eleganz, Charme und Humor, gleichzeitig werden bei Ihnen auch am häufigsten Bescheidenheit und Intelligenz vermutet. Am besten passen bei Ihnen Mode, Pflegeprodukte sowie Sport- und Fitnessartikel.

In der Negativwahrnehmung fallen Fußballer vor allem als unbeherrscht (+6 Prozent) und ebenfalls häufiger als rücksichtlos (+5 Prozent) auf – dadurch wird unsportliches Verhalten auf dem Spielfeld charakterisiert. Musiker werden von Hatern besonders oft als nervig (+9 Prozent) beschrieben, was vermutlich daran liegt, dass man mit ihren Stücken manchmal unfreiwillig konfrontiert wird. Darüber hinaus werden sie ebenfalls häufiger als egoistisch (+6 Prozent) wahrgenommen. Von Schauspielern am öftesten vermutet, dass sie kompliziert seien (+4 Prozent), stärker wahrgenommen werden auch Künstlichkeit und Oberflächlichkeit (jeweils +2 Prozent).

Insgesamt stehen also Fußballer primär für Leidenschaft und Professionalität, während Musiker Stimmung und Kultiviertheit verbreiten und Schauspieler Stil und Esprit transportieren.

Detaillierte Profile zu vielen Prominenten finden Sie in unserer Human Brand Database.



Image-Unterschiede zwischen Schauspielern, Musikern und Fußballern

Studiendaten

Erhoben durch HUMAN BRAND INDEX ®
Erhebungszeitraum April 2015 - Juni 2016
Stichprobengröße 7.387
Region Deutschland
Altersgruppe 15 bis 69 Jahre
Erhebungsart Onlinebefragung
Veröffentlicht durch HUMAN BRAND INDEX
Veröffentlichungsdatum Juli 2016
Herkunftsverweis Human Brand Database
Hinweise keine
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Wie gut passt Jason Statham zu LG?

Freitag, 08. April 2016

Der südkoreanische Elektronikkonzern LG hat den britischen Action-Star Jason Statham als Testimonial für das neue LG G5 Smartphone gewinnen können. In der seit April in Nordamerika, Lateinamerika, Europa und Ostasien laufenden Werbekampagne übernimmt der Schauspieler sämtliche Rollen im Werbespot. Sein Repertoire reicht dabei von einer älteren Dame im Kaffee bis hin zum Bankräuber. Der recht lustige Spot zeigt neben dem neuen LG5 auch Apps, die sich mit dem Smartphone verknüpfen lassen. Jason Statham ist insgesamt in dem Werbespot sehr präsent, weshalb sich ein genauerer Blick darauf lohnt, ob er ein geeignetes Testimonial für LG ist.

Der Werbespot ist hier zu sehen:

Mit Hilfe der Daten aus unserer Human Brand Database können wir u.a. die Werbewirkung anhand des Human Brand Index und die Branchenpassung des Schauspielers bestimmen. Der Human Brand Index misst dabei den Anteil der Bevölkerung, der das Testimonial der prominenten Person erkennt und prinzipiell positiv darauf reagieren wird. Jason Statham hat in der Gesamtbevölkerung einen Human Brand Index von 54 Punkten und liegt damit im Durchschnitt der von uns getesteten Prominenten. In den Altersgruppen der 15-19jährigen, der 20-29jährigen und der 30-39jährigen, die die Kernzielgruppe von LG bilden, erzielt er aber einen deutlichen höheren HBI von durchschnittlich 68 Punkten. Bei Männern erzielt der Schauspieler mit 61 Punkten eine höhere Werbewirkung als bei Frauen (49). Damit spricht Jason Statham insgesamt die von LG anvisierte junge, männliche Zielgruppe gut an.

Der Actionschauspieler wird von 94 Prozent als perfekt oder gut zur Automobilbranche passend eingestuft, was sicherlich an seinen Film-Rollen in „The Transporter“, „Death Race“ oder den letzten „Fast & Furious“-Teilen liegt. An zweiter Stelle rangiert die Sport- und Fitnessbranche, bei der 86 Prozent finden, dass er überdurchschnittlich gut passt. Den dritten Platz belegen mit 78 Prozent Passung Pflegeprodukte. In den Branchen Unterhaltungselektronik und Mobilfunk, in denen LG zu verorten ist, erreicht der Brite keine so herausragende Passung: 53 Prozent finden, dass er perfekt oder gut zu Unterhaltungselektronik passt, nur 36 Prozent sind bei Mobilfunk dieser Meinung.

Auch wenn die Branchenpassung nicht optimal ist, erreicht Jason Statham bei den meisten relevanten Imageattributen sehr gute Werte. Am stärksten wird er als selbstbewusst, mutig und unabhängig gesehen, gleichzeitig in starkem Maße auch als zielstrebig und erfolgreich. Er erreicht beim Persönlichkeitsfaktor Professionalität einen Wert von 84 Punkten und sticht im Vergleich zu den anderen Imageattributen hier besonders hervor. Für LG als Mobilfunkmarke, die im Vergleich zu Apple oder Samsung stärker für Expertise, Unkonventionalität und selbstbewusstes Entscheiden steht, ist Statham also ein guter Brand Fit. In den Professionalitäts-Aspekten Erfolg und Zielstrebigkeit besteht außerdem großes Potential für LG, durch einen Image-Transfer die Markenpersönlichkeit aufzuwerten. In den Bereichen Humor, Kultiviertheit, Leidenschaft, Stil und Inspiration erhält Jason Statham mit durchschnittlich 72 Punkten gute, aber keine herausragenden Bewertungen. Den bemühten Humor im Werbespot hätte man sich also auch sparen können.

Jason Statham ist insgesamt ein geeignetes Testimonial für LG, da er vor allem die richtige Zielgruppe anspricht und ein guter Brand Fit vorherrscht. Damit kann er seine schlechteren Werte in der Branchenpassung wieder wettmachen.

Ein detailliertes Profil zu Jason Statham finden Sie in unserer Human Brand Database.



Human Brand Index von Jason Statham nach Geschlecht und Alter

Studiendaten

Erhoben durch HUMAN BRAND INDEX ®
Erhebungszeitraum Dezember 2015
Stichprobengröße 500
Region Deutschland
Altersgruppe 15 bis 69 Jahre
Erhebungsart Onlinebefragung
Veröffentlicht durch HUMAN BRAND INDEX
Veröffentlichungsdatum März 2016
Herkunftsverweis Human Brand Database
Hinweise keine
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Das sind die prominenten Vorbilder der Generation Y

Mittwoch, 16. März 2016

Prominente dienen schon seit Generationen Jugendlichen und jungen Erwachsenen als Vorbilder. Ob durch den BRAVO-Starschnitt oder über YouTube-Videos, die Stars inspirieren zu Frisuren, Kleidung, Tanzstilen, Aktivitäten und Einstellungen. Die aktuelle Generation der 15-29jährigen ist dabei besonders spannend zu beobachten, denn wie wir bereits in unserer Konsumentenstudie festgestellt haben, hat die Generation Y bereits mehr Interesse an YouTubern als an Fußballern. HUMAN BRAND INDEX hat 50 Prominente daraufhin untersucht, wie stark sie der Altersgruppe der 15-29jährigen als Vorbilder dienen. Grundlage für das Ranking waren die Daten unserer Human Brand Database.

Die stärkste Vorbildfunktion haben demnach deutsche Schauspieler. Elyas M’Barek führt die Top 10 der Prominenten an: 36 Prozent der 15-29jährigen betrachten den „Fack ju Göhte“-Star als Vorbild. Seine Filmpartnerin Karoline Herfurth liegt mit 26 Prozent Vorbildfunktion auf Platz 4. Matthias Schweighöfer, bekannt aus Filmen wie „Keinohrhasen“ und „Der geilste Tag“, wird von 28 Prozent als Vorbild gesehen und landet damit auf Platz 3, sein Kollege Til Schweiger schafft es mit 25 Prozent auf Platz 5.

Am überraschendsten ist sicherlich Platz 2: Abwehrspieler Jerome Boateng vom FC Bayern München wird von ganz starken 32 Prozent als Vorbild gesehen. Er lässt damit seinen Partner in der Innenverteidigung der Nationalmannschaft, Mats Hummels (6. Platz, 22 Prozent Vorbildfunktion), klar hinter sich. Bemerkenswerterweise schafft es Stürmer Thomas Müller trotz höherer Sympathiewerte nicht in die Top 10. Offenbar führt die konsequente und nüchterne Spielweise der beiden Abwehrspieler häufiger dazu, dass sie als Vorbilder begriffen werden als das unkonventionelle Spiel Müllers.

LeFloid ist als einziger YouTuber unter den ersten zehn vertreten. An ihm orientieren sich 21 Prozent der 15-29jährigen. Der vergleichsweise geringe Wert wird allerdings durch seine Bekanntheit verursacht – nur knapp die Hälfte der Befragten erkannte ihn. Bei den Jugendlichen, die ihn kennen, liegt er mit 48 Prozent Vorbildfunktion klar vor allen anderen Prominenten in der Altersgruppe. Seine YouTuber-Kollegin Dagi Bee rangiert dagegen deutlich weiter hinten: nur 8 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehen sie als Vorbild. Dies liegt wohl auch an ihrem mit 21 Prozent recht hohen Hateranteil.

Die anderen drei Stars in den Top 10 sind Moderatorin Nazan Eckes (22 Prozent, Rang 7), Rennfahrer Nico Rosberg (21 Prozent, Rang 8) sowie die über alle Generationen hinweg starke Barbara Schöneberger (21 Prozent, Rang 10).

Weitere sehr bekannte Prominente wie Helene Fischer und George Clooney schaffen es hingegen nicht in die Top 10. Sie erfüllen bloß für knapp 10 Prozent der 15-29jährigen eine Vorbildfunktion. Dies ist insofern erstaunlich, als beide mit einem Human Brand Index von über 80 Punkten sehr bekannt und beliebt in der Altersgruppe sind.

Detaillierte Profile zu vielen Prominenten finden Sie in unserer Human Brand Database.



Prominente mit der stärksten Vorbildfunktion für die Generation Y

Studiendaten

Erhoben durch HUMAN BRAND INDEX ®
Erhebungszeitraum April 2015 - März 2016
Stichprobengröße 2.160
Region Deutschland
Altersgruppe 15 bis 29 Jahre
Erhebungsart Onlinebefragung
Veröffentlicht durch HUMAN BRAND INDEX
Veröffentlichungsdatum März 2016
Herkunftsverweis Human Brand Database
Hinweise keine
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